Inhalt:
Leben
in der Krise
Wir sind der
Markt
Offene Innovation für
faire Produkte
Facebook und
Co.
Unsere Projekte in den
sozialen Netzwerken
Globaler
Umbruch
Spannungsfelder, Krisen
und Veränderungsprozesse
Laufbahnberatung in
Zürich
Neue Angebote und
Wochenendkurse
Starke Lehrkräfte / Starke
Jugendarbeit
Neue Ausbildungen
2012
MachMut
Mut machende
Programme für Junge und Junggebliebene
Feedback
Ist
jederzeit willkommen!
Athen (von Lukas
Hohler)
Leben in der Krise
Die Ausgangslage für mich als
Schweizer ist verstörend. Ich lebe in finanzieller und politischer
Sicherheit in einem reichen Land, in einem Quartier, wo sich die Leute
vergnügen und locker kleine Vermögen ausgeben für die Drinks, die sie
konsumieren. Ihre Gespräche gleichen Strategiespielen: Prüfen
verschiedener Optionen, die nächsten Reise-, Karriere-, Beziehungs-, oder
Familienziele werden diskutiert. Projekte und Ideen, deren Finanzierung
machbar ist und denen man folgen kann.
Meine Freundinnen in
Griechenland arbeiten mindestens so hart wie wir, leben aber nicht in
finanzieller und politischer Sicherheit, sondern in einem Land, das vor
ihren Augen ausverkauft wird und stirbt. Sie müssen mit immer weniger
Mitteln leben und die sozialen Spannungen eskalieren. Das Leben ist
existentiell bedroht, ich war im letzten Jahr zwei mal in Athen und habe
in einem Stadtteil gelebt, wo die Lage besonders geladen ist. Überall
Gruppen gepanzerter, schwarz uniformierter Polizisten, die einem nicht das
Gefühl von Sicherheit vermitteln, sondern vielmehr das Gefühl eines
permanenten Ausnahmeszustandes. Im aktuellen Newsletter des Institutes für Prozessarbeit
findet sich ein sehr lesenswertes Interview mit meiner Kollegin Alexandra
Vassiliou aus Athen zu der aktuellen Situation.
-> Grece in crisis (englischer Text)

Wir sind der Markt (von
Thomas Diener)
Open Innovation for Fair Products
Wer hat sich
beim Kauf eines Sportschuhs für 100 Euro schon gefragt, wie viel
eigentlich der Schuhmacher/die Schuhmacherin darin verdient? (Es sind
gemäss «Financial Times» etwa 40 Cent.) Handel auf Augenhöhe sieht anders
aus. Ich stelle mir vor, wie ich einer Arbeiterin in einem Sweatshop 40
Cent in die Hand drücke um dann der Markenfirma 15 Euro für ihren Anteil
am Gewinn zu bezahlen.
Dieses Bild hat mich 2007 beim Kauf von
Laufschuhen mich nicht mehr losgelassen: Es muss doch auch anders gehen!
Daraus ist langsam ein komplexes und großartiges Projekt entstanden.
Dieses braucht in den nächsten Monaten jede Menge Unterstützung. Die
einfachste Form der Unterstützung ist ein Klick auf den "Like" - Button
auf unserer Facebook Seite. Denn bei 200 "Likes" werden wir mit dem
Fundraising für eine FairWork-Stiftung beginnen.
-> Die
Facebook-Seite
-> Die Broschüre zum Projekt
-> Die Homepage

Facebook und Co.
Unsere Projekte in den sozialen Netzwerken
Manche
mögen es, andere wollen nichts damit zu tun haben, viele kommen nicht drum
herum: Das «Web2» und die sozialen Medien.
Auch unsere Projekte sind
mittlerweile auf Facebook, Twitter und Co. vertreten. So können z.B.
interessante News zum Thema Laufbahnberatung über Twitter abonniert werden. Dort
finden sich Links zu einem Lohnrechner, Buchtipps, Veranstaltungshinweise
u.v.m.
-> 2012 IAPOP Conference auf Facebook
-> Laufbahnberatung FairWork auf Facebook
oder Twitter
-> Tsibutsang-Wohnen mit sozialem Mehrwert auf Facebook oder
Twitter
-> Open Innovation for Fair Products auf Facebook oder
Twitter
-> Berufsnavigation auf Facebook

Globaler Umbruch (von
Lukas Hohler)
Spannungsfelder, Krisen und
Veränderungsprozesse
Gerade komme ich zurück aus den USA und auch
dort ist die Realität eine andere. Die finanziellen Mittel sind knapp -
viele meiner amerikanischen Freunde sind am ringen und versuchen sich mit
mehreren Jobs über Wasser zu halten. Die "Occupy Wallstreet" Bewegung ist
mittlerweile in den meisten Grossstädten im Gang, ich war auf dem Camp der
"Occupy Portland" Bewegung und habe die News aus Oakland vernommen, wo es
bei ähnlichen Protesten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen ist.
Die Welt sieht komplett anders aus, wenn ich mich aus der Safety
Zone Schweiz heraus begebe und ich bin froh um diese Erfahrungen. Sie
erinnern mich daran, dass wir als Menschheit lernen müssen, mit den
sozialen Spannungen umzugehen, die uns auf eine Zerreissprobe stellen.
Dieses Thema ist nach wie vor das Leitmotiv meiner Aktivitäten. Die
Organisation der internationalen Konferenz «Globaler Umbruch:
Spannungsfelder, Krisen und Veränderungsprozesse» kostet mich zwar viel
Zeit und Kraft, gibt mir aber die Gewissheit, am Puls der Zeit das zu tun,
was getan werden muss. Es würde mich sehr freuen, einige von Ihnen unter
den Teilnehmenden zu wissen.
-> iapop-conference

Laufbahnberatung in
Zürich (von Thomas Diener)
Einzelberatung und
Kurse
Ich wohne jetzt zwar schon seit über 2 Jahren in Wien, meine
Zürcher Praxis ist aber nach wie vor in Betrieb. Ich bin 2 - 3 Tage pro
Monat in Zürich und wer jeweils nicht so lange warten kann macht zwischen
zwei Beratungsterminen in Zürich einfach einen Telefontermin aus. So sind
3 Sitzungen in einem Zeitraum von 4 - 5 Wochen möglich. Ein Rhythmus, der
sich gut bewährt hat. Für Dezember und Januar sind noch Termine frei.
-> Daten in Zürich
Vom 6.-18. März 2012 findet der
nächste Kurs «Lebensziel, Berufung und Beruf» in Zürich statt. Ein
Wochenende für Menschen, die sich verändern wollen und solche, die andere
in Veränderungsprozessen begleiten.
-> Zum Kurs

Starke Lehrkräfte / Starke
Jugendarbeit (von Lukas Hohler)
Neue Ausbildungen
2012
In früheren Newslettern habe ich bereits auf die Programme
"Starke Lehrkräfte" und "Stark in der Jugendarbeit" verwiesen. Ich bin der
Überzeugung, dass wir das Zusammenleben und Zusammenarbeiten verbessern
können, wenn wir in Verbindung kommen mit dem, was uns stark macht. Das
ist der Zweck dieser Programme. Auch im nächsten Jahr finden Ausbildungen
statt, die Flyer dazu finden Sie hier:
-> Starke Lehrkräfte
-> Stark in der Jugendarbeit
Was mich besonders
freut, ist der Aufbau des Programms "Starke Lehrkräfte" in Griechenland
und die ersten Rückmeldungen aus Athen. Das Feedback einer Teilnehmerin,
das mir auf Englisch übersetzt wurde, möchte ich an den Schluss meines
Artikels stellen: «I found myself treating many of the subjects
appearing in the manual, more like an individual than as a teacher. But I
feel this is the strong point of the program, aiming directly to the very
core of our existence; what we are, and not only what we do.» Ich
freue mich, meine Kraft weiterhin für die Suche nach der mysteriösen "core
of our existence" einzusetzen.
-> Teachers Empowerd
Greece

MachMut (von Thomas
Diener)
Mut machende Programme für Junge und
Junggebliebene
Die Arbeitswelt ist kein fertig gebautes Uhrwerk an
das wir uns 100% anpassen müssen. Diese These der Berufsnavigation findet
in vielen aktuellen Projekten für Junge und Junggebliebene einen
Widerhall. Ich habe gerade ein Wochenendseminar im Rahmen des "MachMut"
Projektes in Linz geleitet. Junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren
werden in diesem Projekt über ein Jahr darin bestärkt, die Arbeitswelt zu
erforschen und auch unkonventionelle Wege zu gehen. Die nächste Staffel
beginnt in Kürze.
-> machMut geht in die 2. Phase
Für Junge Menschen,
die nicht «nur» einen Weg in die Arbeitswelt suchen, sondern mit ihren
Projekten die Welt aktiv gestalten wollen, gibt es weitere Programme, in
denen ich zum Teil unterrichte und die ich empfehlen kann:
-> Pioneers of Change
-> KaosPilots Switzerland

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