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Übungen zur Berufsnavigation

Die folgenden Übungen, Gruppenarbeiten und Fragebögen beziehen sich auf Textstellen des Buches "Essenz der Arbeit - die Alchemie der Berufsnavigation". Sie dienen einer breiten Erkenntnisgewinnung bei der Erarbeitung und Umsetzung von beruflichen Zielen.

Sie funktionieren auch ohne den Hintergrund des Buches, fügen sich jedoch durch dessen Lektüre in einen sinnvollen grösseren Kontext ein.

Die Übungen können teilweise alleine oder in Gruppen ohne fachliche Begleitung durchgeführt werden. Die mit "(expr)" oder "(imag)" gekennzeichneten Übungen erfordern jedoch eine gewisse Sicherheit im Umgang mit expressiven oder imaginativen Verfahren, wie z.B. Psychodrama, Gestaltarbeit oder Ausdruckstherapie.

Auf Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen freue ich mich. Die Sammlung wird laufend ergänzt, verbessert und erweitert.

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Übungen

  • Übersicht
    Zu welcher Phase des Prozesses gehören die einzelnen Übungen/Experimente?
  • Kleine Geschichte der Arbeit
    Durch einen historischen Überblick, die Relativität des heutigen Arbeitsbegriffes erlebbar machen. (Gruppenarbeit)
  • Fragebogen Herkunftsfamilie
    Die Beziehung zwischen Ihrer aktuellen Frage und ihrem Familiensystem. (Fragebogen)
  • Geschichten erzählen
    Mehr über die eigenen Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten herausfinden. (Übung zum Text auf Seite 53)
  • Stärken und Schwächen (expr)
    Eine neue Haltung im Bezug auf unsere sogenannten "Schwächen" finden. (Übung zum Text auf Seite 56)
  • Karte der Berufswelt
    Finden Sie mehr darüber heraus, wie Ihre innere Landkarte im Bezug auf die Arbeitswelt aussieht. (Übung zum Text auf Seite 57)
  • Der Intention auf der Spur
    Der Fragebogen hilft dir, verborgene Muster in deinem Lebenslauf zu erkennen. (Übung zum Text auf Seite 57)
  • Lebenslauf malen (expr)
    Die Beziehung zum eigenen Lebenslauf aktualisieren. (Übung zum Text auf Seite 70)
  • Kinderberufswunsch (expr)
    Ermutigendes Material aus der Kindheit integrieren. (Übung zum Text auf Seite 79)
  • Neid (expr)
    mehr über ungelebte Qualitäten erfahren, die wir oft in anderen sehen und die mit Gefühlen von Neid verbunden sind. (Übung zum Text auf Seite 82)
  • Gipfelererlebnis (expr)
    Die Beziehung vertiefen zu einem wesentlichen Teil der eigenen Persönlichkeit. (Übung zum Text auf Seite 83)
  • Postkartenorakel (imag)
    Das Unbewusste einbeziehen, um Fragen zu beantworten. (Übung zum Text auf Seite 85)
  • Projekte / Qualitäten
    Mehr über die Qualitäten erfahren, die hinter unseren Projektideen und Träumen stehen. (Übung zum Text auf Seite 88)
  • Ein Tag in der Zukunft (imag)
    Die Imagination nutzen um Zukunftsbilder zu entwickeln. (Übung zum Text auf Seite 92)
  • Soziales Atom (imag. Aufstellungsarbeit)
    Ressourcen aus dem Beziehungsnetz aktivieren (Übung zum Text auf Seite 106)
  • Unterstützungskomitee (imag)
    Fördernde Beziehungen im Bezug auf Ihre Zukunftspläne aufbauen. (Übung zum Text auf Seite 105)

Die mit "(expr)" gekennzeichneten Übungen enthalten expressive Elemente. Sie können viel Spass machen, eignen sich jedoch nicht für alle Menschen gleich gut. Wenn Sie keinen leichten Zugang zu spielerischen Methoden haben, wählen Sie Übungen, die Ihnen besser liegen. Grenzen Sie auf jeden Fall die "Spielphasen" zeitlich und räumlich ein. Schaffen Sie dadurch eine "Bühne" auf der das Experiment stattfindet. Diese "Bühne" können Sie jederzeit, jedoch spätestens mit dem Ende des expressiven Teiles der Übung verlassen. Sie können dann die Erlebnisse in aller Ruhe überdenken. Sorgen Sie dafür, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen.

Die mit "(imag)" gekennzeichneten Übungen haben Anteile, in der die Imagination eine Rolle spielt. Auch diese Übungen "funktionieren" nicht bei allen Menschen gleich gut. Menschen mit der Tendenz sich in Phantasien zu verlieren, sollten soche Verfahren in Begleitung angehen.

Creative Commons Lizenzvertrag
Arbeitsblätter Berufsnavigation von Thomas Diener steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Unported Lizenz.

Sie dürfen: das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen
Namensnennung. Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise (Thomas Diener / www.fairwork.com) nennen.

Feedback


Daniela aus der Schmitten, Burgenland

Ich verwende in einer Frauengruppe von 10-12 Personen, die alle beim AMS gemeldet und folglich als erwerbslos und arbeitssuchend gelten, folgende Übungen in der ersten (von 5) Woche:

Fragebogen Herkunftsfamilie: habe ich einmal verwendet, am 4. Tag in der ersten Woche, zwei Frauen weinten, "ich konnte nie das tun, was ich wollte", "meine Eltern haben für mich entschieden", andere meinten, der Fragebogen wäre nützlich, weil klar wurde, dass Entscheidungen in einem System getroffen werden. Ich halte, rückblickend Vorarbeit und auch ausreichend Zeit für Gespräche danach für wichtig. Die Fragestellungen gehen sehr ins Persönliche und nicht jede Frau will sich damit konfrontieren. Auch Gruppenabhängig, ob ich ihn verwende.

Geschichten erzählen: sehr nützliche und äußerst interessante ÜB, "Was will ich mehr über mich erfahren?", "Kann ich GEschenke annehmen?", kommt super an, braucht konkrete Anleitung und geht dann ganz von selbst, Zuhören, das Gesicht der Person ändert sich, wenn sie erzählt bekommt, Blick auf das Positive.

Neid: dieser kreative Zugang fördert sehr das Miteinander, Spass ist immer dabei, Blick auf Eigenschaften wird trainiert, manche Frauen wollen das Wort "Neid" nicht verwenden, also sagen wir auch "was ich bewundere am Anderen", oft kommt spontan auch in Nebenrollen Neues raus, jede ihre Rolle, auch viel Feedback notwendig, Personen stehen im Mittelpunkt, meine Fragestellung war "Es geht in der Berufsfindung oft um Eigenschaften, um versteckte Qualitäten, das ist eine ÜB, wo es um die Eigenschaften anderer geht, die auch mit uns zu tun haben, wenn wir neidisch sind."

Qualitäten-Projekte-Liste: sicher die erfolgreichste ÜB, die ich verwende, Flipchartblätter sind voll, schön gezeichnet, hängen dann für die nächsten 4 Wochen im Raum, Kindheit ist für viele lustvoll, aus dieser Perspektive zu erleben, aktuelle Projekte werden nach der Kindheit leichter erzählt, manchen fällt das Träumen schwer, gebe Erlaubnis, wirklich völlig abzuheben, trotzdem schwer, Feedback von vielen: schöne Sache! Auch ich als Trainerin habe großen Spass, zuzuschauen, wie Gesichter zu strahlen beginnen und ein Blatt zum Symbol für die anstehende Entwicklung wird, habe nach dem Feedback, die Blätter waren aufgehängt, hingespürt, wo Fokus liegt, wo die meiste Kraft (im Moment) liegt. Hatte die Wirkung verstärkt.

Mir gefällt ihr Zugang auf Qualitäten. In der ersten Woche stärkt das die Frauen und die Gruppe. Bin sehr dankbar, von ihrem Wissen zu profitieren und kann auch für die Frauen sprechen, die aktiv die ÜB genießen.


Magda Šustrová, Kariérové a psychologické poradenství pro studenty Institut eloživotního vzdelávání VUT v Brne

On a 2 Day workshop our vocational guidance counselor got a introduction in the methodology of "Berufsnavigation" from Thomas Diener. They experienced this modern and creative approach as very useful for the development of vocational guidance in Czech Republic. Especially with regard to the changes in the labor marked in direction of more flexibility and greater variety. To establish "Berufsnavigation" could be a contribution to the further development of the civil society in Czech Republic


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